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Dieser Buddhakopf aus Bronze wurde im 20. Jahrhundert, etwa zwischen 1950 und 1980, in Thailand als eigenständige Büste gegossen. Der Hals endet in einem sauber abgeschlossenen, leicht ausgestellten Rand. Der Kopf ist also von Anfang an so gegossen und nicht von einem Körper abgeschlagen worden – ein Fragment ist er nicht. Er ist 37 cm hoch und wiegt 3,8 kg. Gesicht und Ohren sind bis auf das rote Kupfer blank gerieben, das Haar blieb dunkel.
Die Gesichtszüge folgen einer thailändischen Werkstatttradition: ein durchgehender Brauenbogen, gesenkte Augen und lange Ohrläppchen. Zwischen den Brauen sitzt die Urna, hier eine leere Vertiefung. Das Haar besteht aus Spirallocken. Darüber erhebt sich die Ushnisha, die Erhebung am Scheitel, die für die erleuchtete Weisheit des Buddha steht. Sie ist hier als eigene Kappe gearbeitet, mit Locken und einem glatten, tropfenförmigen Knauf. Dieser Knauf ist weder eine thailändische Flamme mit Öffnung noch ein birmanischer Ushnisha-Knauf.
Der Kopf ist hohl im Wachsausschmelzverfahren gegossen. Die Locken gehören zum Guss selbst und sind nicht aufgesetzt. Die Ushnisha-Kappe wurde separat gegossen und lässt sich abheben; auf dem Haar ist eine Naht zu sehen. Der Gegensatz zwischen dem blank geriebenen Kupfergesicht und dem dunklen Haar, mit türkisfarbenen Ablagerungen am Halsrand und stellenweise im Haar, spricht für eine gereinigte Gießerei-Arbeit des 20. Jahrhunderts und nicht für eine ungestörte alte Patina. Es handelt sich weder um ein Stück des 19. Jahrhunderts noch um ein Tempelfragment oder historisches Sukhothai.
Gesenkte Augen, durchgehender Brauenbogen, leere Urna-Vertiefung und lang gezogene Ohrläppchen. Das Haar ist aus Spirallocken aufgebaut. Die Ushnisha ist separat gegossen und abnehmbar: Locken mit einem glatten, tropfenförmigen Knauf, keine Flamme. Der Halsrand ist abgeschlossen; ein Fragment einer Figur ist dies nicht.
Stabil, Ohren unversehrt, kein Bruch. Das Gesicht ist bis auf das rote Kupfer blank gerieben. Das Haar ist dunkel, mit türkisfarbenen Ablagerungen am Halsrand und stellenweise im Haar. Kleine Kratzer und Gussporen im Gesicht, weiße Oxidation an den Ohren. Die Urna ist leer: Die Einlage fehlt oder war nie vorhanden. Zwischen Kappe und Haar verläuft eine Naht.
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