Antiker Burmesischer Königlicher Buddha – Originales Thayo & Spiegelmosaik
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Diese außergewöhnliche Buddha-Statue stammt aus der traditionsreichen Kunstmetropole Mandalay in Myanmar und gehört zu den aufwendigsten Formen buddhistischer Holzbildhauerei. Die Skulptur wurde vollständig von Hand aus massivem Teakholz gefertigt und anschließend mit schwarzem Thit-si-Lack, feinem Thayo-Relief, Blattgold sowie tausenden einzeln eingesetzten Spiegel- und Glaselementen veredelt. Das Ergebnis ist ein eindrucksvolles Kunstwerk, das religiöse Symbolik und höchste Handwerkskunst miteinander verbindet.
Der Buddha sitzt in der Bhumisparsha Mudra, der sogenannten „Erdberührungsgeste“. Sie erinnert an den Augenblick der Erleuchtung, als Siddhartha Gautama die Erde als Zeugin seines spirituellen Sieges über Mara anrief. Diese Darstellung zählt zu den bedeutendsten Ikonen des Theravada-Buddhismus und prägt seit Jahrhunderten die Tempelkunst Myanmars.
Maße
- Höhe: 82 cm
- Breite: 72 cm
- Gewicht: 33,8 kg
- Herkunft: Mandalay, Myanmar (Burma)
- Datierung: ca. 1880–1920
- Material: Massives Teakholz, Thit-si-Lack, Thayo, Blattgold sowie Spiegel- und Glaseinlagen
Ein Meisterwerk burmesischer Tempelkunst
Während viele historische Buddha-Figuren schlicht vergoldet wurden, entstand diese Skulptur in einer wesentlich aufwendigeren Technik. Zunächst modellierten erfahrene Handwerker feine Reliefornamente aus Thayo, einer traditionellen Lackmasse. Erst danach wurden unzählige kleine Spiegelstücke und farbige Glaselemente einzeln eingesetzt und abschließend mit Blattgold veredelt. Jeder Abschnitt der Figur reflektiert das Licht auf andere Weise und verleiht dem Buddha eine außergewöhnliche Lebendigkeit.
Diese Technik war besonders in den Werkstätten von Mandalay verbreitet und wurde vor allem für bedeutende Tempelbilder und religiöse Stiftungen verwendet.
Originale Materialien und authentische Alterung
Die Oberfläche zeigt eine über Jahrzehnte gewachsene Patina. Die Blattvergoldung hat sich auf den erhöhten Bereichen teilweise abgetragen, während sie in den geschützten Vertiefungen bis heute erhalten blieb. Gleichzeitig weisen die historischen Lackschichten feine Altersrisse auf, die zusammen mit den kleinen Verlusten im Spiegelmosaik die Echtheit und das hohe Alter der Skulptur unterstreichen.
Gerade diese gewachsene Oberfläche macht jedes antike Mandalay-Bild einzigartig. Sie dokumentiert nicht nur die handwerkliche Herstellung, sondern auch den langen religiösen Gebrauch innerhalb der buddhistischen Kultur Myanmars.
Außergewöhnliche Handwerkskunst
Besonders beeindruckend sind die fein modellierten Gewandbordüren, die reich ornamentierten Schulterverzierungen sowie die präzise ausgeführten Spiegelmosaike. Jede einzelne Einlage wurde von Hand angepasst und in das Relief eingesetzt. Diese zeitintensive Arbeitsweise findet sich heute nur noch selten bei erhaltenen historischen Buddha-Statuen dieser Qualität.
Zustand
Sehr guter antiker Erhaltungszustand mit authentischen Alterungsmerkmalen. Altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Verluste der Vergoldung sowie einzelne fehlende Spiegelstücke entsprechen dem historischen Charakter und beeinträchtigen weder die Ausstrahlung noch die kunsthistorische Bedeutung dieser außergewöhnlichen Skulptur.
Sammlerobjekt mit Seltenheitswert
Originale Buddha-Statuen dieser Qualität, Größe und handwerklichen Ausführung sind heute nur noch selten auf dem europäischen Kunstmarkt erhältlich. Durch die Kombination aus massivem Teakholz, traditioneller Thayo-Technik, originaler Blattvergoldung und aufwendigem Spiegelmosaik stellt dieses Werk ein bedeutendes Sammlerstück der burmesischen Tempelkunst dar und eignet sich gleichermaßen für anspruchsvolle Privatsammlungen wie repräsentative Interieurs.
