Antiker burmesischer Mandalay-Buddha aus Holz – Bhumisparsha – ca. 1900–1930
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Burmesischer Mandalay-Buddha aus massivem Holz
Herkunft: Myanmar (Burma), Mandalay
Datierung: ca. 1900–1930
Material: massives handgeschnitztes Holz, Lack, Vergoldung und Glas-/Spiegeleinlagen
Maße: H 50 × B 41 cm
Gewicht: 4,8 kg
Haltung: sitzend
Mudra: Bhumisparsha Mudra
Mandalay-Tradition
Der Buddha sitzt in ruhiger Meditationshaltung. Die rechte Hand berührt in der Bhumisparsha Mudra die Erde, während die linke Hand offen im Schoß ruht. Die langen Ohrläppchen, die eingelegten Augen und die reich dekorierte Gewandkante sind charakteristisch für burmesische Mandalay-Skulpturen des frühen 20. Jahrhunderts.
Vergoldung und Glaseinlagen
Gewand, Sockel und Stirnband sind mit plastisch aufgebauter vergoldeter Lackdekoration versehen. Kleine grüne, rote und spiegelnde Glasstücke sind in die Ornamentbänder eingesetzt. Besonders auffällig ist die vergoldete Haar- und Ushnisha-Partie mit natürlicher Abnutzung und dunklen Lackdurchbrüchen.
Massive Holzkonstruktion
Die Figur ist aus massivem Holz gearbeitet. An der Unterseite sind die ursprünglichen Handwerksspuren und die grobe Aushöhlung sichtbar. Diese Konstruktion und die gewachsene Oberfläche entsprechen einem frühen Mandalay-Tempelbild und nicht einer späteren leichten Dekorationsreproduktion.
Zustand
Authentischer Erhaltungszustand mit Altersabrieb, kleinen Trockenrissen, lokalem Verlust von Vergoldung sowie fehlenden oder beschädigten Einlagen. Die Figur ist insgesamt stabil und sehr präsent.
