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Antike Thai-Buddha Fragmente – Bronzekopf & Segenshand des 19. Jahrhunderts

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Maße:
Buddha-Kopf: H 39 × B 15 cm
Buddha-Hand: H 27,5 × B 17 cm
Gesamtgewicht: 3,6 kg

Zwei erhaltene Fragmente historischer thailändischer Buddha-Skulpturen bilden hier ein außergewöhnliches Ensemble: ein großer, ausdrucksstarker Buddha-Kopf aus Bronze und eine separat erhaltene Buddha-Hand mit Lotusmotiv. Beide Stücke stammen aus dem 19. Jahrhundert und werden einzeln auf schwarzen Metallständern präsentiert.

Kopf und Hand gehörten ursprünglich nicht zur selben Statue. Gerade als bewusst zusammengestellte Gruppe entwickeln sie jedoch eine besondere Wirkung: das ruhige Gesicht des Buddha auf der einen Seite, die elegante rituelle Geste auf der anderen.

Der Buddha-Kopf

Mit einer Höhe von 39 cm besitzt der Kopf bereits für sich eine eindrucksvolle Präsenz. Das Gesicht zeigt die idealisierten Merkmale traditioneller thailändischer Buddha-Darstellungen: gesenkte mandelförmige Augen, stark geschwungene Brauen, verlängerte Ohrläppchen und einen stillen, beinahe entrückten Gesichtsausdruck.

Zahlreiche kleine Locken bedecken den Kopf und führen nach oben zu einer hohen Ushnisha mit markanter Flammenspitze. Diese vertikale Silhouette verleiht der Skulptur trotz des fragmentarischen Zustands eine monumentale Wirkung.

Stilistisch steht der Kopf in der Rattanakosin-Tradition mit älteren Ayutthaya-Einflüssen. Besonders die elegante Gesichtsform, die Flammenspitze und die stark idealisierte Modellierung erinnern an ältere Formen der thailändischen Buddha-Skulptur.

Die Hand mit Lotusmotiv

Die separat erhaltene Bronzehand ist mit 27,5 cm ebenfalls ungewöhnlich groß. Auffällig sind die extrem langen, fein modellierten Finger, wie sie für die idealisierte Anatomie thailändischer Buddha-Figuren charakteristisch sind.

Im Zentrum der Handfläche befindet sich ein deutlich erhabenes Lotus- beziehungsweise Rosettenmotiv. Dadurch besitzt die Hand auch unabhängig von der ursprünglich vollständigen Statue eine starke symbolische und dekorative Wirkung.

Der Lotus gehört zu den wichtigsten Symbolen des Buddhismus. Er steht für Reinheit, spirituelle Entwicklung und Erwachen – die reine Blüte, die sich aus dem Schlamm erhebt.

Historische Bronze mit gewachsener Patina

Beide Fragmente besitzen eine abwechslungsreiche, natürlich gewachsene Oberfläche. Dunkle Braun- und Erdtöne wechseln sich mit Bereichen grüner Kupferoxidation und helleren Abriebstellen ab.

Besonders in den Vertiefungen und zwischen den Haarlocken des Buddha-Kopfes sind alte Ablagerungen und unterschiedliche Oberflächenstrukturen erhalten. Kleine Unregelmäßigkeiten, Oxidation und Gebrauchsspuren gehören zum historischen Charakter der beiden Bronzen.

Die Oberflächen wurden nicht modern vereinheitlicht oder auf Hochglanz gebracht. Dadurch bleibt die Tiefe der alten Patina sichtbar und verändert sich je nach Lichteinfall.

Zwei Fragmente – keine künstliche Rekonstruktion

Der Buddha-Kopf und die Hand sind zwei eigenständige historische Fragmente und werden ausdrücklich nicht als Teile derselben ursprünglichen Buddha-Statue angeboten.

Sie wurden aufgrund ihrer gemeinsamen thailändischen Herkunft, ihres Materials, ihrer Epoche und ihrer starken ästhetischen Verbindung als Ensemble zusammengestellt.

Diese Präsentation versucht nicht, eine verlorene Statue künstlich zu rekonstruieren. Stattdessen bleiben beide Fragmente als eigenständige Zeugnisse historischer buddhistischer Bildhauerkunst sichtbar.

Starke Wirkung im modernen Interieur

Auf den schlichten schwarzen Metallständern erhalten die alten Bronzen einen fast musealen Charakter. Die Kombination aus historischem Material und reduzierter Präsentation funktioniert besonders gut in modernen, minimalistischen und Wabi-Sabi-orientierten Räumen.

Das Ensemble eignet sich ebenso für eine Sammlung asiatischer Antiquitäten, einen Meditationsraum oder als markantes Kunstobjekt in einem hochwertigen Interieur.

Hinweis zu den Ständern

Beide Fragmente sind einzeln auf schwarzen Metallständern montiert. Die Befestigungen besitzen etwas natürliche Bewegung beziehungsweise Spiel. Die Objekte sollten daher sorgfältig behandelt und möglichst an einem stabilen Standort präsentiert werden.

Die Ständer sind für die Präsentation vorgesehen; häufiges Bewegen oder unnötiges Berühren der Fragmente sollte vermieden werden. Beim Versetzen sollten Bronze und Ständer stets sicher unterstützt werden.

Details

  • Objekte: Buddha-Kopf und separat erhaltene Buddha-Hand
  • Herkunft: Thailand
  • Datierung: 19. Jahrhundert
  • Stil: Rattanakosin mit Ayutthaya-Einflüssen
  • Material: Bronze / Kupferlegierung
  • Buddha-Kopf: H 39 × B 15 cm
  • Buddha-Hand: H 27,5 × B 17 cm
  • Gesamtgewicht: 3,6 kg
  • Handfläche: erhabenes Lotus- bzw. Rosettenmotiv
  • Präsentation: zwei separate schwarze Metallständer
  • Zustand: authentische Alters-, Patina-, Abrieb- und Oxidationsspuren

Ein charaktervolles Ensemble thailändischer Buddha-Kunst des 19. Jahrhunderts – zwei historische Bronzefragmente, deren stille Ausstrahlung und gewachsene Patina durch die reduzierte Präsentation besonders zur Geltung kommen.