Paar antike burmesische Buddhafiguren aus Papiermaché – Konbaung – ca. 1750–1825
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Paar burmesischer Buddhafiguren aus der Konbaung-Zeit
Herkunft: Myanmar (Burma), Region Mandalay
Datierung: ca. 1750–1825
Material: rituelles Papiermaché, Lack und alte Vergoldungsreste
Maße:
Figur A: H 65,5 × B 31 cm – 3,5 kg
Figur B: H 64,5 × B 30 cm – 4,0 kg
Gesamtgewicht: 7,5 kg
Mudra: Bhumisparsha Mudra
Zwei verwandte, aber eigenständige Kultfiguren
Beide sitzenden Buddhafiguren gehören zur burmesischen Ritualkunst der späten Konbaung-Zeit. Der rechte Arm fällt zum Knie herab und bildet die Bhumisparsha Mudra – die Geste, mit der der Buddha die Erde als Zeugin seiner Erleuchtung anruft.
Die Figuren folgen derselben ikonographischen Ordnung, unterscheiden sich jedoch in Details von Flammenushnisha, Sockel und Oberflächenbehandlung. Dadurch ist das Paar als historisch zusammengehörige Präsentation lesbar, ohne den Eindruck serieller Herstellung zu vermitteln.
Lack, Papiermaché und Vergoldung
Die leichten, großformatigen Körper bestehen aus aufgebautem Papiermaché mit organischer Verstärkung und mehreren Lackschichten. Erhalten sind dunkelrote und schwarze Oberflächen, alte Goldreste, Abrieb und mineralische Ablagerungen.
Eine Figur bewahrt ein altes Exportetikett. Auf der Rückseite der zweiten Figur befindet sich die spätere Datumsangabe 19 05 51; sie gehört zur Objektgeschichte und nicht zur Herstellungszeit.
Dokumentation und Zustand
Zum Paar gehört eine thailändische Exportgenehmigung. Frühere UV-, mikroskopische und interne Untersuchungen dokumentieren Lackschichten, Vergoldungsreste, Patina und Ablagerungen. Der Zustand ist stabil, mit deutlichen alters- und gebrauchsbedingten Spuren, Lackverlusten und lokalen Oberflächenbeschädigungen.
