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Paar indische Deckelgefäße aus Bronze beziehungsweise einer Kupferlegierung. Die ausgewogen gebauchten Korpusse erheben sich über eingezogenen, ausgestellten Standfüßen; gewölbte Deckel mit lotusknospenförmigen Knäufen bilden den oberen Abschluss. Eine tief dunkelbraune bis nahezu schwarze, unregelmäßig gewachsene Patina bestimmt die markante Erscheinung.
Die beiden Gefäße sind als Paar konzipiert, unterscheiden sich jedoch geringfügig in Kontur, Oberflächenbild und handwerklichen Details. Wechselnde matte und glänzende Partien, Abrieb, Oxidation und warm durchscheinende Metalltöne verleihen ihnen eine ruhige, skulpturale Präsenz.
Wohl Indien, erste Hälfte bis Mitte des 20. Jahrhunderts, um 1920–1960. Formgebung und Ausführung stehen in der Tradition indischer dekorativer und zeremonieller Metallarbeiten. Die ursprüngliche Verwendung ist nicht eindeutig belegt; denkbar ist eine Nutzung als Zier-, Aufbewahrungs-, Opfer- oder Zeremonialgefäß.
Bronze beziehungsweise verwandte Kupferlegierung, von Hand gefertigt und nachbearbeitet. Die gewölbten Deckel tragen lotusknospenartige Knäufe. Außen zeigt sich eine vielschichtige dunkle Patina mit Oxidations-, Reibungs- und Gebrauchsspuren; im Inneren sind Bearbeitungsspuren und natürlich gealterte Metalloberflächen sichtbar. Die Filzauflagen an den Unterseiten wurden später zum Schutz von Stellflächen angebracht.
Angeboten als zusammengehöriges Paar; der Preis gilt für beide Gefäße.
Guter alters- und gebrauchsbedingter Zustand. Beide Gefäße mit unregelmäßiger Patina, Oxidation, Berieb, Kratzern und kleineren Oberflächenunregelmäßigkeiten. Die handgefertigten Deckel schließen nicht überall vollkommen gleichmäßig. Später ergänzte Filzunterseiten. Die genannten Merkmale sind Teil des gewachsenen Erscheinungsbildes. Die Fotografien sind Bestandteil der Zustandsbeschreibung.
Die konzentrierte Form und das nuancenreiche Oberflächenbild verbinden sich zu einer zeitlosen dekorativen Wirkung. Das Paar eignet sich besonders für Wabi-Sabi-, Japandi-, minimalistische und organisch-moderne Interieurs und harmoniert mit Naturstein, Holz, Leinen und zurückhaltenden Materialien.
Handwerkliche Abweichungen, Altersspuren und die gewachsene Patina prägen den individuellen Charakter dieses Paares.
