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Eine vergoldete Bronze des Buddha, Thailand, Ayutthaya-Periode, 17. bis frühes 18. Jahrhundert. Die ruhig gefassten Gesichtszüge, die geordneten Haarlocken und die hohe flammenförmige Ushnisha zeigen Merkmale der späteren U-Thong-C-Formensprache.
Der Buddha sitzt in virasana auf einem zurückhaltend profilierten Sockel. Die rechte Hand berührt in bhumisparsha mudra die Erde als Zeugin der Erleuchtung; die linke ruht mit geöffneter Handfläche im Schoß.
Die kupferreiche Bronze bewahrt mehrschichtige Vergoldungsreste über einem braunen, craquelierten, lackartigen Grund. Dunkle Patina, örtliche grünblaue Kupferkorrosion und ockerfarbene Ablagerungen prägen die Oberfläche. Makroaufnahmen dokumentieren den Aufbau an den Haarlocken.
An der Unterseite ist ein erheblicher Teil des historischen Gusskerns erhalten. Alte Rissbildung, Fehlstellen und krustige Ablagerungen an Rumpf und Schoß gehören zur überlieferten Beschaffenheit; der Zustand ist umfassend abgebildet.
