Wichtige antike feuervergoldete Himalaya-Bronze, stehende Grüne Tara (Namgyalma/Syama Tara) – 18. Jahrhundert – 51 cm / 4,00 kg
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Bedeutende antike Himalaya-Bronze der stehenden Grünen Tara (Syama Tara) – 18. / Frühes 19. Jahrhundert
Spezifikationen: 51 cm hoch | 19 cm breit | 4,00 kg (Bleischwere, dickwandige Meistergießung)
Eine außergewöhnliche, elegante und äußerst seltene antike Bronze-Statue der Grünen Tara (Syama Tara), des wichtigsten weiblichen Bodhisattvas des Mitgefühls und der ultimativen Beschützerin in der Himalaya-Kunst. Diese monumentale Altarskulptur wurde im 18. oder frühen 19. Jahrhundert im traditionellen Wachsausschmelzverfahren (cire perdue) hergestellt. Mit ihrer beeindruckenden Höhe von 51 cm und einem massiven Gewicht von satten 4,00 Kilo repräsentiert diese Skulptur einen schweren, dickwandigen Klosterauftrag höchster Kategorie.
Ikonografie & Künstlerische Raffinesse (Teilvergoldung)
Die Tara ist in einer äußerst eleganten, fließenden Tribhanga-Haltung (die dreifache ikonische Hüftbiegung) auf einem doppelten Lotusthron dargestellt, was direkt auf die mittelalterliche Pala-nepalesische Schule zurückgreift. Ihre rechte Hand reicht in der Varada Mudra (der Geste des Segenspendens) nach unten, während ihre linke Hand auf Herzhöhe in der Vitarka Mudra (der Geste der Lehre) erhoben ist. Zu beiden Seiten ihrer Schultern entspringen die ikonischen, durchbrochenen Lotusblumen aus der Basis.
Die Statue zeigt einen fabelhaften Kontrast: die dunkle, spiegelglatte und tief patinierte Bronzehaut des Körpers ist königlich mit feuervergoldeten Akzenten (Teilvergoldung) auf den reichen Juwelen, den Ketten, den Armbändern und der hohen fünfflammigen Krone kombiniert. Ihr Gewand (Dhoti) ist millimeterweise mit handziselierten floralen Mustern versehen.
Wissenschaftlicher & Mikroskopischer Altersnachweis
Die makellose Vorderseite verrät eine perfekte Konservierung in einer trockenen Altarumgebung, doch die verborgene Innenseite und mikroskopische Details liefern den unwiderlegbaren, naturwissenschaftlichen Beweis reinen vorindustriellen Alters:
- Originaler versteinerter Gusskern: Durch die Öffnung im Haarknoten (Ushnisha) ist der authentische Gusskern sichtbar. Dieser besteht aus einer knochentrockenen, versteinerten Mischung aus Flusslehm und Sand des 18. Jahrhunderts, mit tiefschwarzen, verkohlten Holzkohleresten, wo die organischen Materialien damals durch das 1000 Grad heiße flüssige Bronze eingebrannt wurden.
- Mikroskopische Borax-Kristalle: Tief in den handgemeißelten Rissen des Metalls und an der Innenseite der offenen Lotusbasis befinden sich natürliche Ausblühungen von kristallisiertem Borax-Salz (dem historischen Flussmittel). Diese winzigen, harten Körner sind im Laufe von mehr als 150 Jahren durch Luftfeuchtigkeit aus den Poren der Bronze ausgeschwitzt und liegen unerschütterlich eingebettet unter der jahrhundertealten, fettigen Tempelpatina (eingebrannter Weihrauchruß).
- Traditioneller offener Guss: Die Unterseite zeigt die unregelmäßigen, wellenförmigen Metallfalten des alten Gießverfahrens und die unregelmäßigen, manuell herausgemeißelten dreieckigen Öffnungen des durchbrochenen Throns. Frei von modernen Gipsresten oder Fabrik-Nachbehandlungen.
Produktdetails
| Produktname: | Grüne Tara (Syama Tara) |
| Region / Stil: | Himalaya-Gebiet (Nepal / Pala-Stil Tradition) |
| Periode: | 18. / frühes 19. Jahrhundert (ca. 1780–1820) |
| Material: | Schwer gegossene Bronze mit partieller Feuervergoldung (Teilvergoldung) und originalen Kaltlack-Pigmenten |
| Abmessungen: | 51 cm (H) x 19 cm (B) |
| Gewicht: | 4,00 kg |
| Zustand: | Außergewöhnlicher, unversehrter antiker Zustand. Wunderschöne geschichtete Patina und 100% originaler, ungeöffneter Gusskern. |

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“Amazingly efficient service and fast delivery.”“It arrived safely and very quickly. It is just as in the photos and description.”Englische Originalauszüge · Geprüft am 27. September 2026
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