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Antike Bronzefigur des Buddha, wahrscheinlich in Nepal oder im weiteren Himalaya-Raum gefertigt. Der meditierend sitzende Buddha berührt mit der rechten Hand die Erde in der Bhumisparsha-Mudra. Diese Geste erinnert an den Augenblick, in dem er die Erde als Zeugin seiner Erleuchtung anrief. Die linke Hand ruht mit geöffneter Handfläche im Schoß.
Bemerkenswert ist der reich gestaltete, durchbrochen gearbeitete Sockel. Elefanten und eine zentrale Figur sind in die architektonische Dekoration integriert. Dadurch erhält die Bronze den Charakter eines kleinen Altarbildes und hebt sich deutlich von schlichteren Andachtsfiguren ab.
Die Figur wurde traditionell hohl gegossen und von Hand nachbearbeitet. Die Oberfläche zeigt warme goldene bis olivbraune Töne, dunkle Ablagerungen sowie stellenweise grüne und rötliche Oxidationsspuren. In den Vertiefungen und an den Verbindungsstellen sind alters- und gebrauchsbedingte Veränderungen erkennbar. Die Unterseite bewahrt die unregelmäßige Gussstruktur und Reste des alten Gusskerns.
Die kompakte Modellierung, die Ikonografie und der lebhaft gestaltete Sockel sprechen für eine Werkstatt im Himalaya-Raum, vermutlich in Nepal. Ohne dokumentierte Provenienz bleibt diese Zuschreibung bewusst vorsichtig. Wahrscheinlich 19. bis frühes 20. Jahrhundert.
Eine ausdrucksstarke Andachtsfigur, deren ungewöhnlich fein ausgearbeiteter Elefantensockel ihr besondere skulpturale Präsenz verleiht.
H 34 × B 23 cm
Gewicht: ca. 4 kg
