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Ein museales Exemplar einer sechseckigen Hängelaterne. Dieses Objekt verkörpert die überragende Metallverarbeitung der frühen Meiji-Zeit, einer Epoche, in der japanische Bronze weltweit Berühmtheit erlangte.
| Alter: | ca. 150 Jahre (frühe Meiji-Zeit) |
| Material: | Stark patinierte Bronze |
| Abmessungen: | H 33,8 cm | B 26,0 cm | T 26,5 cm |
| Gewicht: | 1600 Gramm |
Dieses Objekt ist ein garantiert originales Stück aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die sechseckige Struktur besteht aus einzelnen Paneelen, die mit traditionellen Nieten und Verbindungen zusammengefügt sind. Das Wabenraster (Kumiko) ist nicht nur dekorativ, sondern diente dazu, das Kerzenlicht zu brechen und ein heiliges Schattenspiel in einem buddhistischen Tempel zu erzeugen.
Die Sockel und das Dach sind mit tief gravierten Wolken- und Lotusmotiven versehen. Die Patina ist durch jahrzehntelangen rituellen Gebrauch tief in das Metall eingezogen, was der Laterne eine unverkennbare "Wabi-Sabi"-Ästhetik verleiht.
Aufgrund des außergewöhnlichen Alters von 150 Jahren und des vollständigen Zustands der Bronzearbeit wird der Wiederbeschaffungswert dieses Objekts auf € 1.250 – € 1.500 geschätzt.
