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Dieses reich verzierte nepalesische Räuchergefäß ist in Form einer buddhistischen Chaitya beziehungsweise Stupa gestaltet. Das im Kathmandu-Tal gefertigte Ritualobjekt verbindet traditionelle Newar-Metallkunst mit sakraler Architektur und buddhistischer Schutzsymbolik.
Die abnehmbare, kuppelförmige Haube zeigt sitzende Buddhafiguren in einzelnen Nischen und wird von einer hohen, gestuften Spitze bekrönt. Stilisierte Makaras und fein ausgearbeitete Pflanzenornamente umgeben den quadratischen Sockel und verleihen dem Stück aus jeder Perspektive eine kraftvolle architektonische Wirkung.
Durchbrochene Partien und Rauchöffnungen ließen den Weihrauch um den Schrein herum austreten. Deutliche Ruß- und Verbrennungsrückstände im Inneren belegen unmittelbar die ursprüngliche rituelle Verwendung.
Die Oberfläche besitzt eine tief gewachsene dunkle Patina mit partiellen Korrosionsspuren, abgeriebener goldfarbener Fassung und Resten roten Pigments. Unregelmäßigkeiten des handwerklichen Gusses, langjährige Gebrauchsspuren und authentische Verbrennungsrückstände entsprechen einem alten nepalesischen Ritualobjekt.
Ein authentisches und ausdrucksstarkes nepalesisches Ritualobjekt mit skulpturaler Architektur, reicher buddhistischer Ikonografie und deutlich sichtbarer Geschichte kultischer Verwendung.
