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Bei dieser 118 cm hohen Bronze aus Birma ist der Sockel weit mehr als eine Stütze. Die plastisch ausgearbeiteten Elefanten tragen den Sitz des Buddha und verleihen dem Ensemble eine ausgesprochen architektonische Basis. Zusammen mit dem Gewicht von 44 kg entsteht eine monumentale Präsenz, die bei burmesischen Hausaltarbronzen kaum zu finden ist.
Shakyamuni sitzt darüber in Bhumisparsha Mudra. Die rechte Hand reicht zur Erde herab und erinnert an den Augenblick seiner Erleuchtung, als die Erde als Zeugin angerufen wird. Damit ist die ikonographische Aussage klar auf den historischen Buddha ausgerichtet.
Gesichtsform, Gewand und Proportionen stehen innerhalb der religiösen Bildwelt Burmas/Myanmars und zeigen Bezüge zur Shan-Tradition des 19. Jahrhunderts. Regionale Werkstätten konnten innerhalb dieser gemeinsamen Theravada-Ikonographie sehr unterschiedliche Thronformen entwickeln; der Elefantenthron ist hier das außergewöhnliche Merkmal.
Antike Oberfläche mit alters- und gebrauchsbedingten Veränderungen. Die vollständige Serie von 31 Aufnahmen dokumentiert Bronzehaut, Rückseite, Thron und Detailzonen; sie ist Bestandteil der Zustandsbeschreibung.
