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Thangka / Paubha

Himalaya-Mandala-Thangka mit vielarmiger Gottheit, um 1940–1970

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Referenz
843
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Ein Mandala-Thangka der tibetischen Tradition

Dieses gerollte Thangka entstand in der Mitte des 20. Jahrhunderts in der tibetischen Tradition, in Tibet oder Nepal. Ein tiefblaues Mandala liegt in einer gelben Seidenbordüre, eingefasst von verblichenem braunem Seidendamast; oben ist der Staubschutz aufgerollt. Aufhängeschlaufen und Kordel sind vorhanden. Die Maße von 76 × 45 cm beziehen sich auf die ganze Rolle samt Montierung; das Bildfeld selbst ist kleiner und nahezu quadratisch.

Beschreibung

Im Zentrum des Mandalas steht ein Palast mit vier T-förmigen Toren, über jedem Tor ein Dharma-Rad. Im innersten Kreis sitzt eine helle, vielarmige Gottheit, begleitet von vier Figuren in roten Strahlenkränzen in den vier Himmelsrichtungen. In den Ecken außerhalb des Kreises stehen kleine Opferfiguren. Oben und unten verläuft je eine Reihe von fünf sitzenden Figuren auf Lotos; die mittlere ist grünlich mit roten Bändern, die übrigen sitzen in Meditationshaltung.

Attribute und Inschriften sind zu abgerieben, um die Gottheit sicher zu benennen. Ein vollständiges Ritualmandala ist es nicht: Es fehlen Feuerring, Leichenstätten und Yab-Yum. Auch die Malerei ist nicht chinesisch; der braune Damast ist die übliche chinesische Seide für die Montierung und sagt nichts über den Maler aus.

Datierung

Kein klösterliches Thangka des 19. Jahrhunderts, sondern eine Werkstattarbeit aus dem Himalaya aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, um 1940–1970. Die Zeichnung ist flächig und werkstattmäßig, die Gesichter sind schematisch, und die Rückseite trägt keine Weiheinschrift (kein Om Ah Hum). Rückseitig ist das Thangka mit maschinell bedruckter Baumwolle mit Blumenmuster kaschiert.

Erhaltungszustand

Die Komposition ist vollständig, das Pigment jedoch abgerieben. Die Gesichter sind verblasst, die Goldlinie ist dünn, der Grund matt und leicht krakeliert. Es gibt Knitterfalten, aber keinen größeren Riss. Die Seideneinfassung ist verblichen und verschmutzt, die gelbe Innenbordüre berieben. Die Rückseite zeigt Feuchtigkeitsringe und Flecken, einen Wasserrand um das Bildfeld und eine mit Kugelschreiber geschriebene Nummer.

Spezifikationen

  • Herkunft: Himalaya, tibetische Tradition (Tibet oder Nepal)
  • Datierung: 20. Jahrhundert, um 1940–1970
  • Material: Baumwolle, Pigment und Goldlinie; Seidenbrokat (Vorderseite) und bedruckte Baumwolle (Rückseite)
  • Maße: H 76 × B 45 cm, inklusive Montierung
  • Gewicht: nicht gemessen
  • SKU: 843

Jedes Objekt wird vor dem Angebot untersucht: Material, Guss- oder Schnitztechnik, Oberfläche und Altersspuren werden mit dokumentierten Referenzen verglichen. Sie erhalten ein Echtheitszertifikat sowie eine offizielle Rechnung mit Angaben zu Epoche, Material und verfügbarer Herkunft.

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