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Mit 162,5 cm Höhe gehört dieser stehende Buddha nicht in die Kategorie kleiner Hausaltarfiguren. Die aus Teakholz geschnitzte Figur ist mit rot-schwarzem Lack, heller Gesichtsfassung, vergoldetem Metallbesatz sowie farbigen Glas- und Spiegeleinlagen ausgestattet. Gerade der starke Kontrast zwischen weiß gefassten Körperpartien und dunklem Gewand ist für die Wirkung entscheidend.
Die rechte Hand weist nach unten in Varada Mudra, während die linke das Gewand hält. Lange Ohrläppchen, runde Ushnisha und die reich eingefassten Gewandränder verbinden das Bild mit der Mandalay-Tradition des 19. Jahrhunderts.
Am Objekt befindet sich ein offizielles Exportetikett mit Siegel aus dem Jahr 1988. Es datiert nicht die Herstellung, belegt aber, dass die Skulptur spätestens zu diesem Zeitpunkt dokumentiert im internationalen Kunsthandel war.
Die originale runde Standfläche ist erhalten; der schwarze quadratische Präsentationssockel ist später. Altersbedingter Abrieb und Verluste an Lack, Fassung und Einlagen sind sichtbar.
