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Trotz nur 10,5 cm Höhe ist diese Bronze vollständig als Miniaturarchitektur aufgebaut. An den vier Seiten der Stupa sitzen kleine Buddhafiguren, wodurch das Objekt aus jeder Himmelsrichtung eine eigene Andachtsseite erhält. Die getreppte Basis, die runde Kuppel und der hohe Aufbau entsprechen einer ostindischen buddhistischen Formensprache der Pala-Zeit.
Die beste Arbeitshypothese liegt im 11. Jahrhundert; für die Katalogisierung verwenden wir bewusst den breiteren Rahmen ca. 10.–12. Jahrhundert. Bihar oder Bengalen sind als Herkunft am plausibelsten.
Starke alte Patina, mineralische Ablagerungen, Korrosion, Lochfraß und lokale Verluste sind offen sichtbar. Die Unterseite ist offen. Diese Merkmale beschreiben den Zustand und werden nicht isoliert als Datierungsbeweis verwendet.
